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Denkmalobjekte Südböhmens in der Verwaltung des Nationalen Instituts für Denkmalpflege České Budějovice
Staatsschloss Červená Lhota
Nationalkulturdenkmal
Das Schloss von Červená Lhota ist ein Denkmal, an dem der Widerspruch zwischen einer repräsentativen adeligen Behausung und einer schlichten Renaissancefestung, deren Grundriss die Gestalt des Schlosses immer unbarmherzig limitierte, einen eigenen Wert bekommt.
Staatsschloss und -burg Český Krumlov
UNESCO-Denkmal
Die staatliche Burg und Schloss Český Krumlov, UNESCO-Denkmal, gehört zu bedeutendsten touristischen Zentren. Für die Öffentlichkeit ist es von April bis Oktober zugänglich. Während der Saison besuchen die Schlossexpositionen mehr als 340 000 Besucher.
Staatsschloss Dačice
Nationalkulturdenkmal
Das gegenwärtige Aussehen des Schlosses wird durch den klassizistischen Umbau am Anfang des 19. Jahrhunderts bestimmt. Hinter der einfachen Stirnwand ist ein quadratischer Schlosshof mit den originellen Renaissancearkaden versteckt. Die Einfachheit des äußeren Gebäudeaussehens kontrastiert mit der reichen Innenausstattung der zwei Stockwerke, wo die Führung Sie durchleitet.
Staatsschloss Hluboká nad Vltavou
Nationalkulturdenkmal
Das Schloss Hluboká wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den böhmischen Königen ursprünglich als eine Wachburg gegründet und als Königsbesitz oft verpfändet. Im Laufe der Zeit befand er sich im Besitz einiger Adelsgeschlechter. Von Bedeutung war beispielsweise die Familie Pernštejn.
Staatsschloss und -burg Jindřichův Hradec
Nationalkulturdenkmal
Das monumentale Gebäudeensemble der Burg- und Schlossanlage von Jindřichův Hradec
(deutsch: Neuhaus), 1996 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt, gehört zu den weitläufigsten denkmalgeschützten Komplexen in der Tschechischen Republik. Mit der anliegenden Stadt bildet es ein harmonisches Ganzes, dessen historischer Charakter und einzigartige Bau- und Kunstdenkmäler schon 1950 zum städtischen Denkmalschutzgebiet ernannt wurden.
http://www.zamek-jindrichuvhradec.eu
Staatsschloss Kratochvíle
Nationalkulturdenkmal
Das Schloss Kratochvíle ist ein Bauwerk, das im Böhmen der zwiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nicht seinesgleichen hat. Gemütsvoller Ruhepunkt im Trubel des Lebens. Angebot zum Ausruhen und zu seelischer Entspannung. Nehmen wir diese Aufforderung an und versenken wir uns in uralte Leidenschaften, längst vergangene Ereignisse, denn ihr Verständnis fördert auch unser Selbsterlebnis.
http://www.zamek-kratochvile.eu
Staatsburg Landštejn
Nationalkulturdenkmal
Die Geschichte von Landštejn beginnt spätestens nach dem Jahr 1222, als der mährische Markgraf Vladislav starb und die Verwaltung dieses Landesteils vom böhmischen König Přemysl Otakar I. übernommen wurde. Bei seinem Bemühen, die Landesgrenze zu sichern, baute er Wachburgen auf strittigen Gebieten. An der Landesstraße, direkt gegenüber der älteren, wohl gleichnamigen Burg der österreichischen Herren von Zöbingen, wurde die königliche Burg Landštejn gegründet.
Staatsburg Nové Hrady
Nationalkulturdenkmal
Die Burg Nové Hrady wurde zum ersten Mal im Jahre 1279 erwähnt, im Prädikat von der Wittigonen, sein Name war Ojíř. Am Anfang des 14. Jahrhunderts ging die Burg in den Besitz der Heren von Landstein. Im Jahre 1358 kauften die Burg die Herren von Rosenberg. Die Herrschaft wurde in die Hussitenkriege verwickelt. Im Jahre 1423 wurde die Stadt Nové Hrady zum ersten Mal ohne Erfolg angegriffen, zum zweiten Mal wurde die Burg und auch die umliegende Stadt erobert und niedergebrannt.
Staatsburg Rožmberk nad Vltavou
Nationalkulturdenkmal
Die aus der Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende Burg gehört zu den ältesten Burgen der Witigonen, der Vorläufer eines der bedeutendsten böhmischen Adelsgeschlechter – der Herren von Rosenberg. Es handelt sich um einen Komplex ursprünglich zweier Rosenberger Burgen, sog.. Untere Burg und Obere Burg, von der nur ein steinerner Wachtturm erhalten blieb, Jakobínka genannt. Der obere Teil wurde später zu einem Adelssommersitz umgebaut.
Staatsschloss Třeboň
Nationalkulturdenkmal
Das Schloß Třeboň (Wittingau) repräsentiert einen der größten Schloßkomplexe in der Tschechischen Republik. In seinem heutigen Erscheinungsbild geht es auf Baumeister der Renaissanceepoche zurück, die an der Stelle einer gotischen Burg eine prunkvolle Residenz des mächtigen böhmischen Adelsgeschlechts der Rosenberger erbaut haben. Ein weiteres mächtiges Haus, Schwarzenberg, bereicherte das Schloß um barocke Zubauten am Außenhof. Das Schloßleben wird von drei Führungsprogrammen veranschaulicht: Renaissance-Innenräume der Rosenberger, Schwarzenbergische Privatsuiten vom Ende des 19. Jh. sowie der Schloßmarstall, die Hundeküche und Kasematten. Das Schloß ist von einem herrlichen Park mit Wallmauern umgeben.
Schwarzenberger Gruft in Domanin
Nationalkulturdenkmal
In das Unterbewußtsein der Besucher von Denkmälern traten Jan Adolf II. zu Schwarzenberg und seine Gemahlin Fürstin Eleonore besonders als Initiatoren des Umbaues des Schlosses Hluboká in die heutige neogotische Gestalt. Die Fürstin Eleonore setzte sich aber auch für den Bau einer neuen Gruft ein, die für die Aufbewahrung der Überreste der Mitglieder des Geschlechtes Schwarzenberg bestimmt war.
Kloster Zlatá Koruna
Nationalkulturdenkmal
Die mittelalterliche Klöster waren dem Platz der Konzentration, Meditation und Gebete. Das Zisterciensenerkloster in Golden Kron unterhieltet sich dank seiner Lage im tiefen Tal des Flusses Moldau viel aus siener ursprünglichen Atmosphäre auch nach dem Abgang des Ordens. Heutzutage gilt als einer der wertvollsten Komplexe der gotischen Architektur in Mitteleuropa.
http://www.klaster-zlatakoruna.eu
Staatsburg Zvíkov
Nationalkulturdenkmal
Die königliche Burg Zvíkov wurde mutmaßlich gegen Ende der Herrschaft von König Přemysl Otakar I. († 1230) angelegt. Der älteste Burgteil war der gewaltige, vierkantige Buckelquaderturm, irrigerweise auch Markomannenturm genannt. Daran wurde der Königspalast angebaut und unter Přemysl Otakar II. vollendet. Der Palast entstand auf dem Grundriss eines unregelmäßigen Fünfecks mit einem Burghof, der im Erd- und Obergeschoss von einer Arkadengalerie eingefasst war.














