Národní památkový ústav - územní odborné pracoviště v Českých Budějovicích

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Státní zámek Hluboká nad Vltavou

Bezručova 142

373 41 Hluboká nad Vltavou

Tschechische Republik

 

Reservation:+420387843911

Email:hluboka@npu.cz

 

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Die Geschichte

 
Das Schloss Hluboká wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den böhmischen Königen ursprünglich als eine Wachburg gegründet und als Königsbesitz oft verpfändet. Im Laufe der Zeit befand er sich im Besitz einiger Adelsgeschlechter. Von Bedeutung war beispielsweise die Familie Pernštejn, die 1490 den nahen, von der Fläche her zweitgrößten böhmischen Teich Bezdrev anlegte. Das bedeutende Adelsgeschlecht der Herren von Neuhaus kaufte die Herrschaft Frauenberg / Hluboká im Jahr 1561. Zwei Jahre später ließen die neuen Eigentümer die ursprüngliche gotische Burg zu einem Renaissance-Schloss umbauen. Im ausgehenden 16. Jahrhundert gelangte die Herrschaft in den Besitz der Familie Malovec von Malovice, diese verlor aber wegen ihrer protestantischen Konfession im Jahr 1619 ihren gesamten Besitz und vier Jahre später erhielt der spanische General Don Baltazar de Marradas die Herrschaft vom Kaiser Ferdinand II. von Habsburg als Kriegskostenentschädigung. Dann kaufte Johann Adolf I. Schwarzenberg seinem Neffen Hluboká im Jahr 1661 ab. Die Schwarzenberger hielten sich in Hluboká bis Ende 1939 auf, als der letzte Eigentümer Dr. Adolf von Schwarzenberg vor den Nazis nach Übersee emigrierte. Ihren Besitz verlor die Familie endgültig auf Grund des Sondergesetzes Lex Schwarzenberg im Jahr 1947. Dank der ausgezeichneten Verwaltung ihres Besitzes und dank der umfangreichen Wirtschaftsaktivitäten konnten die Schwarzenberger das Frauenberger Schloss zweimal umbauen, zunächst am Anfang des 18. Jahrhunderts im Barockstil, später (in den Jahren 1840-1871) wurde dann eine umfassende Rekonstruktion des Schlosses im romantischen Stil der Neugotik vorgenommen, einschließlich der Umgestaltung der Parkanlage und der umliegenden Landschaft. Der Umbau wurde von den England-Reisen des damaligen Besitzers, des Fürsten Johann Adolf II. von Schwarzenberg und seiner Gattin Fürstin Eleonore, einer geborenen Prinzessin von Liechtenstein, beeinflusst. Das wichtigste Vorbild war das Königsschloss von Windsor. Der Umbau wurde nach Plänen des Wiener Architekten Franz Beer begonnen. Nach dessen Tod wurde seine Arbeit vom Baumeister der Schwarzenberger Damasius Deworetzky fortgesetzt, der die prunkvollen Innenräume entwarf.